Passend zu unseren Musterthemen erschien am 11. Juli 2013 in “DIE ZEIT” der obige Artikel von Christian Heinrich über “Wer an andere denkt, macht eher Karriere. Mit diesem Befund sorgt der jüngere Organisationspsychologe Adam Grant für Aufsehen.

Die grundsätzliche Einteilung der Arbeitstypen in “Nehmende”, “Vergleichende” und “Gebende” ist nicht neu. Neu sind die Untersuchungsergebnisse von Grant. Sie zeigen das sich Gebende nicht nur ganz unten auf der Karriereleiter befinden sondern auch “die Spitze von Gebenden dominiert” wird. “Im breiten Mittelfeld sind Nehmende und Vergleichende relativ gleichmäßig verteilt”.

Von Gebenden in Spitzenpositionen können wir lernen, “das sie weniger oder gar nichts geben, wenn sie sonst ihre eigenen Aufgaben nicht mehr bewältigen können.”

Nach Grant gibt es 3 Erfolgsfaktoren der Gebenden: Art zu Netzwerken, Zusammenarbeit mit ihnen und ihre Verhandlungsstrategie. Nach Aussagen des Autors suchen deutsche Unternehmen noch nicht nach Geber-Typen, während die Suche in Amerika schon in der Schule beginnt.

Grant sagt “Gebende warten nicht auf Zeichen von Potential. Sie vertrauen von vornherein in die Fähigkeiten anderer. Gebende neigen dazu, Potential in jedem zu sehen.”

Damit teilt er die Grundhaltung von GLS™. Der IFGL e.V. unterstützt mit seiner Arbeit genau diese These.

Adam Grant ist Professor an der University of Pennsylvania. Sein Buch “Geben und Nehmen: Erfolgreich sein zum Vorteil aller” erscheint im Herbst 2013