negative Kritik (besser) meistern

…. war das Thema im ABC – Burnout Café Neuss im Juni.

Auch diesmal haben sich wieder 14 Teilnehmer eingefunden, um zu erfahren, wie das denn so gehen könnte, negative Kritik meistern, ja vielleicht sogar besser zu meistern.
Wir konnten auf der Arbeit vom September 2015 aufbauen. Damals hatten wir uns an den 3 Wörtern „negativ“, „Kritik“ und „meistern“ entlang gehangelt.

Das Flipchart von damals dokumentiert die Ergebnisse. Hier geht es zur entsprechenden Nachlese.

 

Am heutigen Abend führten wir eine Reihe von Übungen durch, mit der wir die Kritikfähigkeit trainieren wollten. So beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem vier Ohren bzw. Vier-Seiten-Modell, indem in kleinen Gruppen Aussagen auf die vier Möglichkeiten zu hören untersucht wurden: Was bedeutet die Aussage auf der Sachebene, der Ebene der Selbstkundgabe, der Beziehungs- und Appellebene.

Eine weitere Übung bestand darin, die verschiedenen Wahrnehmungspositionen einmal einzunehmen, um durch Blickpunktwechsel neue Erkenntnisse zu gewinnen. So nahmen die Teilnehmer in kleinen Gruppen die verschiedenen Positionen ein: ICH – das ist die bekannt Position aus der in der Regel betrachtet wird. Die sogenannte „DU“-Position, also die des Gegenübers wird schon seltener genutzt, ebenso wenig wie auch die sogenannte „Meta“- oder „Zeugenposition“. Sich einmal in die jeweiligen Positionen hineindenken und -fühlen brachte Überraschendes zum Vorschein.

Zum Abschluss nutzen wir den Fragebogen der AHG Psychosomatischen Klinik Bad Pyrmont über soziale Fertigkeiten, um zu prüfen in welchen Bereichen die Teilnehmer eher mit negativer Kritik umgehen können als in anderen.

Den Übungstext zu „Das Spiegelzimmer“ zur Steigerung der eigenen Resilienz können wir leider nicht zur Verfügung stellen, da wir die Rechte dazu nicht bekommen haben.