Stress reduzieren durch Zeit- und Selbstmanagement

Bildquelle: Thomas-Siepmann | pixelio.de

Wie bilden wir Zeit ab? Wir verglichen die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Zeit wenn wir ein analoges und ein digitales Ziffernblatt betrachten.

Die Assoziationen zum Thema des Abends reichten von der Frage “Wann vergeht die Zeit wie schnell?” über das Bedürfnis, Zeitfresser zu eliminieren bis zum Wunsch, Werkzeuge für Zeitmanagement kennen zu lernen.

Zeitdiebe fangen

In kleinen Dreiergruppen machte wir die Übung “Zeitdiebe fangen”. Es geht darum, typische Zeitdiebe zu erkennen und Strategien zu überlegen, wie mit denen in Zukunft umgegangen werden kann.

Zeitdiebe verstecken sich in unseren Reaktionen und Umgehensweise mit Situationen, auch dann wenn andere Menschen uns durch ihr Verhalten die Zeit stehlen.

Auch bei dieser Übung wurde uns deutlich, dass wir eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten haben, in Zukunft anders mit den typischen Zeitdieben umzugehen.

 

 

Den zweiten Teil des Abends nutzten wir, um uns einen kurzen Überblick über nützliche Zeitmanagement-Werkzeuge zu erhalten.

Entscheidend ist die Fähigkeit, zwischen Wichtigem und Nicht-Wichtigem zu unterscheiden. Es geht nicht so sehr darum, was erledigt sein muss sondern darum, Handlungen im Hiblick auf die eigenen Lebensvorstellungen zur überprüfen und zu entscheiden, ob sie diesen dienen oder nicht. Ausreichend Schlaf, gesundes Essen, Ich-Zeit, Zeit für Familie, Freunde und Hobbys gehören in die Zeitplanung. Wenn wir vergessen, diese Aspekte zu planen, fehlt uns irgendwann die Zeit dazu, Stress und Unzufriedenheit wachsen und langfristig geraten wir aus der Balance.

Darüber hinaus ist die eigene Motivation wichtig. Noch vor der Planung einer Aktivität, Aufgabe oder Tätigkeit stellt man die Frage: “Was ist mein Motiv, dies zu tun? ” “Was erreiche ich für mich damit?” und stellt sich das gute Ergebnis mit allen Sinnen vor. Eine klare Entscheidung für ein Ziel lässt auch schwierige, anstrengende oder schlicht blöde Aufgaben leichter werden.

Zu guter Letzt: Wie bei jedem Werkzeug gilt auch hier, dass es erst durch Anwendung und Übung nützlich wird und die ersten Versuche vielleicht noch nicht so gelungen sind. Dann kann man das Werkzeug so lange anpassen, bis es gut in der Hand liegt und nützlich ist.