Ein Beitrag von Thomas Grünschläger

Die WWU – Westfälische Wilhelms-Universität Münster schreibt dazu: “Viele Menschen kennen es von sich selbst, dass sie unangenehme Tätigkeiten – wie das Lernen für Prüfungen, das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten, das Erledigen der Steuererklärung oder Referatsvorbereitungen – lieber aufschieben als sie sofort zu erledigen. Bei manchen Personen nimmt das Aufschieben jedoch ein solches Ausmaß an, dass die Betroffenen erheblich darunter leiden und dass schwerwiegende negative Folgen drohen, z. B. der Abbruch einer Ausbildung oder berufliches Scheitern. Ständiges Aufschieben wird von den Betroffenen und ihrer Umgebung oft für persönliche Willensschwäche gehalten oder als Faulheit angesehen. Prokrastination hat jedoch nichts mit Faulheit zu tun und mit solchen Konzepten lässt es sich auch nicht verändern. Vielmehr handelt es sich dabei um ein ernsthaftes Problem der Selbststeuerung, für das es professionelle psychologische Hilfe gibt.”

Wir nehmen das Thema im nächsten Online-ABC am 15.3.2021 auf. Wer sich gerne schon vorher testen will kann das in einer Befragung der WWU tun. Gerne können wir uns über die Ergebnisse im Online-ABC austauschen.

Hier geht es zum Fragebogen.